„Zukunftsmelodien“

 ist ein Projekt, das gegenwärtig von Lernern der Niveaustufe B2 bis zum 22. Juni be- bzw. erarbeitet wird.

Als Kommunikationsoberfläche dient ein Blog, auf dem die Lerner sich die Projektvorgehensweise und -inhalte zunächst gemeinsam  selbst erarbeiten. Seit ein paar Tagen steht zum Beispiel erst fest, wie das Endprodukt aussehen soll: Es wird eine Webseite zum Thema „Zukunft“.

In den nächsten Tagen diskutieren die Lerner das Layout der Webseite und das Logo. Danach ist vorgesehen, die eigene Beteiligung an dieser Webseite zu reflektieren und auszuformulieren, um anschliessend einen konkreten Zeitplan aufzustellen.

Mit dieser Vorgehensweise möchte ich erreichen, dass die Lerner sich stärker mit dem Projekt identifizieren und auf diese Weise weniger Schwierigkeiten damit haben, ihre persönlichen Ziele in die Tat umzusetzen (Das war nämlich das Hauptproblem eines vorangegangenen Projektes). Konkrete Anregungen für die Durchführung von Projektarbeit habe ich mir besonders bei Kersten Reichs Methodenpool geholt.

Wer Lust hat, kann ja mitverfolgen, wie sich dieses Projekt anlässt und hier seine Kommentare dazu schreiben (auf dem Projektblog dürfen nur die Blogmitglieder kommentieren). Ich würde mich über konstruktive Kritik und Feedback freuen.

Nachtrag [13.Juli 2011]

Das Projekt ist beendet und das Endprodukt kann HIER eingesehen werden. Der Webseitenanbieter (gratis) wurde von den Lernern selbst ausgewählt und die Seite eingerichtet. Das Ergebnis ist von den Lernern selbst in Teilen als unvollständig und  nicht zufriedenstellend eingeschâtzt worden. Andere Beiträge sind sehr schön geworden. Die Startseite wird in den nächsten beiden Wochen noch nachbearbeitet. Es gibt auch schon einen weiteren Kurs einer Kollegin, der mit eigenen Beiträgen die Webseite weiter ausbauen möchte, sodass das Projekt zu einem Inter-Kurs-Projekt wachsen wird.

In einem abschliessenden Auswertungsgespräch haben die Lerner einmal mehr angegeben, dass sie Probleme mit ihrem eigenen Zeitmanagement hatten, nicht mit dem Zeitrahmen generell für das Projekt. Obwohl wir gegenseitig die Zeitplanung und Aufgabenerfüllung mit einer freigegebenen Google-Tabelle kontrolliert haben, gab es immernoch Lerner, die sich nicht an ihre eigene Zeitplanung halten konnten.

Das Fazit haben die Lerner so formuliert: Man sollte sich weniger vornehmen, als man denkt, leisten zu können. So steht man selbst nicht so sehr unter Druck und wenn man am Ende doch mehr schafft – umso besser.  Bei der Auswertung wurde auch klar, dass ein Projekt nicht immer unbedingt zum gewünschten Erfolg führt, aber dass der Prozess trotzdem wertvoll ist, weil wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

Entmutigen lassen sich die Lerner aber nicht: Für das neue Trimester haben sie sich selbst vorgenommen, gemeinsam eine Geschichte zu erzählen (mit Voicethread) und sie am Ende in ein kurzes Theaterstück umzusetzen.

Mal sehen, was daraus wird😉

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